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Neu-Delhi: 23 Tote nach Übergriffen

Neu-Delhi. Mindestens 23 Menschen sind bei den schwersten Ausschreitungen seit Jahrzehnten in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi ums Leben gekommen, meldete dpa am Mittwoch. Hintergrund der Gewalt sind Spannungen zwischen der Hindu-Mehrheit und der muslimischen Minderheit. Indien kommt nicht zur Ruhe, seit Premierminister Narendra Modi ein Einbürgerungsgesetz durchgedrückt hat, das laut Kritikern gezielt Muslime diskriminiert. Insbesondere der Nordosten der Hauptstadt Neu-Delhi ist diesmal von Gewaltausbrüchen betroffen. Seit Wochenbeginn gingen verschiedene Gruppen mit Steinen und Stöcken aufeinander los. Sie setzten Moscheen, Läden, Häuser und Autos in Brand, wie Fernsehbilder zeigen. Rund 200 Menschen seien verletzt worden, hieß es am Mittwoch von einem großen örtlichen Krankenhaus. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.02.2020, Seite 1, Ausland

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