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Ölkonzern gibt Projekt vor Australien auf

Canberra. Der norwegische Ölkonzern Equinor gibt nach Protesten von Umweltschützern seine Förderpläne vor der Südküste Australiens auf. Equinor ist der dritte Ölriese – nach BP und Chevron –, der binnen weniger Jahre davon absieht, in dem Gebiet nach Öl zu bohren. Das Projekt sei »kommerziell nicht wettbewerbsfähig«, hieß es am Dienstag. Die Große Australische Bucht ist für ihre Artenvielfalt bekannt und gilt auch als »Kinderstube« für Wale. Australiens zuständiger Minister, Keith Pitt, zeigte sich enttäuscht über die Entscheidung und ermutigte andere Konzerne, dort Öl- und Gasfelder zu erkunden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.02.2020, Seite 2, Inland

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