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Rassismus in der BRD

Prävention in Hessens Schulen gefordert

Wiesbaden. Als Konsequenz aus dem rassistischen Anschlag in Hanau, bei dem der mutmaßliche Täter zehn Menschen tötete, hat der hessische Ausländerbeirat eine verstärkte Präventionsarbeit in den Schulen gefordert. Die Kinder und Jugendlichen müssten mehr dafür sensibilisiert werden, gegen Diskriminierung vorzugehen, sagte der Vorsitzende des Landesverbands, Enis Gülegen, in Wiesbaden laut dpa-Meldung vom Montag in Wiesbaden. Die Schüler dürften keine Angst haben, Fremdenfeindlichkeit beim Namen zu nennen und Vorkommnisse zu melden. Das gelte sowohl in der Schule als auch auf der Straße und im Internet. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.02.2020, Seite 4, Inland

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