-
25.01.2020
- → Inland
Mehrjährige Haftstrafe wegen Anschlagsplänen
Berlin. Ein 32jähriger Islamist ist in Berlin wegen der Planung eines Terroranschlags zu einer Haftstrafe von fünf Jahren und vier Monaten verurteilt worden. Magomed-Ali C. sei der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat schuldig, hieß es am Freitag im Urteil des Kammergerichts in der Hauptstadt. Dabei hätten möglichst viele Menschen getötet werden sollen, um ein Klima der Angst zu schaffen. Als mögliches Anschlagsziel galt 2016 das »Gesundbrunnen-Center« in Berlin. Zum nahen Umfeld von C. gehörte auch der spätere mutmaßliche Haupttäter des Anschlags auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz im Dezember desselben Jahres, Anis Amri. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!