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Carlos Ghosn schweigt zu Fluchtdetails

Beirut. Der aus Japan geflohene frühere Chef des Automobilherstellers Nissan, Carlos Ghosn, hat sich am Mittwoch erstmals öffentlich geäußert. Zu Details seiner Flucht wolle er aber keine Angaben machen, sagte der Manager, der auch Chef von Renault war, in der libanesischen Hauptstadt Beirut. Er wolle vielmehr seine »Ehre wiederherstellen«.

In Japan sei er »für schuldig gehalten« worden, deshalb habe er keine andere Wahl gehabt, als zu fliehen. Ghosn, zuletzt Chef des Verwaltungsrates von Nissan, war im November 2018 in Japan festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm unter anderem vor, Firmenkapital zweckentfremdet und private Verluste auf Nissan übertragen zu haben. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.01.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

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