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Übernahme von Osram durch AMS

München. Mehr als 55 Prozent der Aktionäre des Münchner Beleuchtungsherstellers haben das Übernahmeangebot des österreichischen Elektronikunternehmens AMS in Höhe von 41 Euro je Aktie angenommen. Das teilte AMS am Freitagabend in Premstätten mit. IG Metall und der Osram-Betriebsrat, die eine Zerschlagung des über 110 Jahre alten Traditionsunternehmens fürchten, hatten vergeblich Widerstand geleistet. AMS wächst rasant, ist hochverschuldet und will die Übernahme mit Milliardenkrediten und der Ausgabe neuer Aktien finanzieren. Die monatelange Übernahmediskussion um eines der bekanntesten deutschen Industrieunternehmen ist vorerst beendet. Die Zustimmung der Behörden steht aber noch aus. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.12.2019, Seite 5, Inland

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