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Erneut Debatte über Seenotrettung in EU

Genf. Das schwere Bootsunglück vor der Küste Libyens hat international Bestürzung ausgelöst und die Debatte über Rettungseinsätze im Mittelmeer befeuert. Zudem wurde am Freitag vor der Kriminalisierung der privaten Seenotretter gewarnt. Nach dem womöglich schwersten Bootsunglück im Mittelmeer in diesem Jahr werden nach Angaben der sogenannten libyschen Küstenwache 115 Migranten vermisst. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) und das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) sprechen sogar von rund 150 Vermissten. 30 Leichen seien bis Freitag früh geborgen worden, sagte ein IOM-Sprecher in Genf. Das am Donnerstag abend bekanntgewordene Unglück habe sich fünf Kilometer von der libyschen Küste entfernt ereignet, berichtete ein UNHCR-Sprecher. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.07.2019, Seite 1, Inland

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