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Kulturaustausch

Plädoyer für Genauigkeit

Die Goethe-Medaillen gehen dieses Jahr an drei Persönlichkeiten, die sich beispielhaft mit dem Verhältnis von Dichtung und Wahrheit auseinandergesetzt haben. Ausgewählt wurden der deutsch-türkische Schriftsteller Dogan Akhanli, die aus dem Iran stammende Künstlerin und Filmemacherin Shirin Neshat und der mongolische Verleger Enkhbat Roozon, wie das Goethe-Institut am Montag mitteilte. Präsident Klaus-Dieter Lehmann sagte, das diesjährige Schwerpunktthema sei »ein Plädoyer für mehr Genauigkeit, intensiveres Recherchieren und präziseres Denken«. Die Goethe-Medaille wird an Menschen verliehen, die sich um den internationalen Kulturaustausch verdient gemacht haben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.06.2019, Seite 10, Feuilleton

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