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Polen will vorerst keine Euro-Einführung

Lublin. Polens Regierungslager hält die eigene nationale Währung derzeit für vorteilhafter als einen Beitritt zur Euro-Zone. Das betonten Ministerpräsident Mateusz Morawiecki und Parteichef Jaroslaw Kaczynski am Sonnabend auf einer Regionalkonferenz der Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) in Lublin. Polen verdanke sein im Vergleich zu den meisten anderen EU-Ländern höheres Wirtschaftswachstum auch der Unabhängigkeit, die ihm die eigene Währung Zloty gebe, betonten die beiden nationalkonservativen Politiker. Polen solle dann dem Euro-Raum beitreten, wenn es ein annähernd gleiches Wirtschaftsniveau wie Deutschland erreicht habe, meinte Kaczynski in einer im Fernsehen übertragenen Rede. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.04.2019, Seite 9, Kapital & Arbeit

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