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Konzernchefs gegen Menschenrechte

Düsseldorf. Die Wirtschaft protestiert gegen Pläne der Bundesregierung, Unternehmen bei ihren Auslandsgeschäften in allen Lieferketten notfalls per Gesetz zur Einhaltung der Menschenrechte zu zwingen. »Hier wird eine faktische Unmöglichkeit von den Unternehmern verlangt: Sie sollen persönlich für etwas haften, das sie persönlich in unserer globalisierten Welt gar nicht beeinflussen können«, kritisierte Unternehmerpräsident Ingo Kramer in der Rheinischen Post vom Montag. Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) verteidigte die Pläne. Unternehmen müssten sicherstellen, dass die Produkte unter menschenwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt würden. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.04.2019, Seite 9, Kapital & Arbeit

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