-
05.02.2019
- → Inland
Regierung gibt Milliarden für Berater aus
Berlin. Die Bundesregierung hat seit 2006 mindestens 1,2 Milliarden Euro für mehr als 6.000 Verträge mit externen Beratern ausgegeben. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Finanzministeriums beim Kanzleramt und den 14 Bundesministerien, die auf Anfrage des Abgeordneten Matthias Höhn (Die Linke) durchgeführt wurde. Die höchsten Ausgaben betrafen das Finanzministerium mit 258 Millionen und das Innenministerium mit 208 Millionen Euro. In ihrer Antwort weist die Bundesregierung darauf hin, dass die Zahlen unvollständig seien. Die einzelnen Ressorts würden unterschiedlich definieren, was unter »Berater- und Unterstützungsleistungen« zu verstehen sei. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!