Zum Inhalt der Seite

Kanzlerin stellt sich hinter Autoindustrie

Washington. Manager der deutschen Autokonzerne Daimler, VW und BMW werden am Dienstag in Washington erwartet, um mit der US-Regierung über die angedrohten Zölle auf Autos aus der EU zu verhandeln. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) begrüßte die Reise der Autobosse: »Die deutschen Firmen sind gleichzeitig große Arbeitgeber in den Vereinigten Staaten von Amerika«, sagte sie am Montag in Berlin unter Verweis auf Autowerke in den USA. Insofern gebe es »durchaus Grund«, Fragen etwa zu Investitionen »als amerikanische Arbeitgeber mit der amerikanischen Administration« zu besprechen. Es gehe dabei nicht um »irgendwelche Handelsfragen«.(dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 04.12.2018, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!