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Wagenknecht verschiebt Aussprache

Düsseldorf. Die Kovorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag, Sahra Wagenknecht, hat einen seit Wochen bekannten Termin zur Aussprache mit dem für ihren Wahlkreis zuständigen Landesverband NRW über ihre Positionen zur Flüchtlingspolitik und die von ihr mitgegründete Sammlungsbewegung »Aufstehen« abgesagt. Nach Angaben aus Landesvorstandskreisen teilte sie am Mittwoch mit, dass sie am Donnerstag wegen namentlicher Abstimmungen im Bundestag nicht zu dem Treffen kommen könne. Wagenknecht, der vorgeworfen wird, an den Parteigremien vorbei zu agieren, habe einen Ersatztermin Mitte Februar angeboten, hieß es. Am heutigen Freitag wollen Parteivorstand und Fraktion in einer Klausur in Berlin über Migration diskutieren. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.11.2018, Seite 4, Inland

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