-
04.10.2018
- → Inland
Trump soll Steuern hinterzogen haben
Washington. US-Präsident Donald Trump soll in den 90ern seinen Eltern bei der Umgehung von Steuern geholfen haben, berichtete die New York Times am Dienstag unter Berufung auf »einen großen Fundus« an vertraulichen Steuererklärungen und Finanzunterlagen. Die Eltern des Präsidenten sollen ihren Kindern weit mehr als eine Milliarde Dollar an Vermögen übertragen haben. Gezahlt worden seien statt der eigentlich fälligen Erbschaftssteuer in Höhe von 55 Prozent, die 550 Millionen Dollar ergeben hätten, lediglich fünf Prozent (52 Millionen Dollar). Auch der Wert der elterlichen Immobilien sei künstlich niedrig angesetzt worden. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
