Zum Inhalt der Seite

Aus der Pathologie

Der Iran hat am Sonnabend seinen Kandidaten für den sogenannten Auslands-Oscar bekanntgegeben: »No Date, No Signature« (Regie: Vahid Jalilvand) erzählt von einem Gerichtsmediziner, der in einen Unfall mit einem Motorradfahrer und dessen kleinem Sohn verwickelt wird. Zunächst scheint keiner der beiden ernsthaft verletzt, am nächsten Tag landet die Leiche des Jungen in der Pathologie. »Lebensmittelvergiftung«, ist das Ergebnis der Autopsie. Der Pathologe stellt Nachforschungen an. 2012 und 2017 gewannen Filme des Iraners Asghar Farhadi den Auslands-Oscar (»Nader und Simin – eine Trennung«, »Salesman«). Die fünf Nominierten werden am 22. Januar in Hollywood bekanntgegeben. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.09.2018, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!