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Athen muss mehr für Kreditaufnahme zahlen

Athen. Gut zwei Wochen nach dem Ende der »Finanzhilfen« für Griechenland ist die Kreditaufnahme für Athen wieder teurer geworden. Am Mittwoch stieg die Rendite für zehnjährige Staatsanleihen an den Kapitalmärkten auf 4,6 Prozent und lag damit 0,8 Prozent höher als Ende Juli. Finanzexperten gehen davon aus, dass »die Märkte« damit unter anderem auf Pläne für den griechischen Staatshaushalt reagiert haben. Regierungschef Alexis Tsipras will diese am Wochenende bekanntgeben. Er hatte bereits angedeutet, eine mit den Gläubigern vereinbarte Rentenkürzung zum 1. Januar 2019 nicht umsetzen zu wollen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.09.2018, Seite 2, Inland

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