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Forderung: Statistik für Messerangriffe

Hannover. Angesichts Dutzender Messerattacken von Jugendlichen fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) eine statistische Erfassung dieser Angriffe. Zu beobachten sei, dass immer mehr Jugendliche und Heranwachsende Messer bei sich trügen, sagte der niedersächsische GdP-Landeschef Dietmar Schilff am Montag gegenüberdpa. So könnten sich »in Sekundenbruchteilen lebensgefährliche Situationen entwickeln«. Am Wochenende war eine 24jährige nach einem Streit im Supermarkt in Burgwedel bei Hannover niedergestochen worden. Sie schwebte am Montag noch in Lebensgefahr. Der 17 Jahre alte mutmaßliche Täter sitzt in Untersuchungshaft. Anders als Schusswaffen werden Messer als Tatwerkzeuge in den meisten Statistiken der Polizei in den Bundesländern und beim Bundeskriminalamt nicht erfasst. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.03.2018, Seite 4, Inland

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