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Anlaufstelle für Terroropfer eröffnet

Berlin. Rund 15 Monate nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Breitscheidplatz hat der Bund eine zentrale Anlaufstelle für Opfer eingerichtet. »Die dauerhafte Ansprechstelle beim Bundesjustizministerium für den hoffentlich nicht wieder eintretenden Fall einer so schlimmen Tat steht«, sagte der Opferbeauftragte der Bundesregierung, Kurt Beck, am Sonntag gegenüber dpa. Die Mitarbeiter der Einrichtung sollen auf Betroffene zugehen und für diese Hilfen organisieren, ohne dass sie mit immer neuen Anträgen überfordert werden.

Überlebende und Hinterbliebene des Attentats vom 19. Dezember 2016 hatten der Bundesregierung Untätigkeit vorgeworfen. Bei dem Anschlag, zu dem sich der »Islamische Staat« bekannte, waren zwölf Menschen getötet und fast 100 verletzt worden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.03.2018, Seite 4, Inland

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