Zum Inhalt der Seite

Von der Leyen fordert »Nachschlag« für Truppe

Masar-i-Scharif. Bundesverteidigungsministerin Ursula von Leyen verlangt über die im Koalitionsvertrag vereinbarte Erhöhung des Wehretats hinaus mehr Geld für die Bundeswehr. Der Finanzplan werde nicht reichen, »um die Trendwenden nachhaltig fortzusetzen«, sagte die Ministerin am Sonntag bei einem Besuch der deutschen Soldaten im nordafghanischen Masar-i-Scharif. Die CDU-Politikerin verteidigte zugleich die Entscheidung, die Zahl der deutschen Soldaten in Afghanistan aufzustocken. Der Bundestag hatte am Donnerstag die Entsendung von bis zu 1.300 statt wie bisher maximal 980 Bundeswehr-Soldaten an den Hindukusch. Im Winter hätten die deutschen Berater nur etwa die Hälfte ihrer Aufträge bei der afghanischen Armee erfüllen können, weil das Schutzpersonal gefehlt habe, sagte die Ministerin. »Das heilen wir jetzt.« (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.03.2018, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!