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Befangenheitsantrag verzögert NSU-Prozess

München. Im Münchner NSU-Prozess verzögern sich die Verteidigerplädoyers. Grund ist ein angekündigter neuer Befangenheitsantrag des mutmaßlichen Waffenbeschaffers Ralf Wohlleben. Dessen Anwälte erbaten sich am Dienstag zur Vorbereitung Zeit bis Mittwoch. Das Oberlandesgericht unterbrach das seit bald fünf Jahren laufende Verfahren bis Mittwoch vormittag. Am Dienstag hätten die Vertrauensanwälte der Hauptangeklagten Beate Zschäpe mit ihren Schlussvorträgen beginnen sollen. Zschäpe ist wegen Mittäterschaft an den Verbrechen des »Nationalsozialistischen Untergrunds« angeklagt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.03.2018, Seite 4, Inland

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