Zum Inhalt der Seite

Schattenbanken breiten sich weltweit aus

Frankfurt am Main. Immer mehr Kredit- und Finanzgeschäfte werden weltweit abseits der klassischen Bankenwelt abgewickelt. Laut einem am Montag veröffentlichten Bericht des G-20-Gremiums »Finanzstabilitätsrat« (FSB) bewegen sogenannte Schattenbanken immer größere Vermögenswerte. Insgesamt wuchs im Jahr 2016 dieser Teil der Finanzwirtschaft um 7,6 Prozent auf 45,2 Billionen Dollar. Das entspricht rund 13 Prozent der gesamten Finanzvermögen in den untersuchten 29 Ländern und Regionen. In der BRD hätten Schattenbanken bereits zwischen 30 und 35 Prozent des Kreditgeschäfts übernommen. Spitzenreiter sind die USA mit einem Umsatz in dem Sektor von 14,1 Billionen Dollar – vor China mit sieben Billionen Dollar. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 06.03.2018, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!