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Winterkorn wusste von frisierten Dieseltests

Düsseldorf. Wie das Handelsblatt (Donnerstagausgabe) berichtete, hat das Landgericht Stuttgart verfügt, dass der VW-Konzern zwei Dokumente aus dem Mai 2014 offenlegen muss. Darin wird dem damaligen Konzernchef Martin Winterkorn detailliert über den Verstoß gegen US-Abgasvorschriften berichtet – 16 Monate bevor der Dieselskandal öffentlich gemacht wurde. »Bei Real Driving Emission Tests (RDE) in den USA wurden die Stickoxidgrenzwerte deutlich überschritten – um den Faktor 15 bis 35«, heißt es in dem Schreiben, das Winterkorn in seinem Wochenendkoffer Ende Mai 2014 erhalten haben soll. Investoren, die in Braunschweig und Stuttgart gegen den Konzern klagen, machen geltend, dass VW erst am 22. September 2015 über den Dieselskandal informierte. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.03.2018, Seite 1, Inland

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