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Schweiz stoppt Zahlungen an Oxfam

Bern. Die Schweiz hat ihre Zahlungen an die britische Hilfsorganisation Oxfam zunächst eingestellt, nachdem Berichte von sexuellen Übergriffen von deren Mitarbeitern bekannt geworden waren. »Das eidgenössische Departement für Auswärtige Angelegenheiten fordert eine lückenlose Aufklärung der Vorkommnisse«, teilte ein Sprecher am Dienstag mit. »Bis die Resultate dieser Abklärung vorliegen, wird die Schweiz keine Zahlungen an Oxfam leisten.« Die Eidgenossenschaft hat Oxfam zwischen 2013 und 2017 mit knapp 20,4 Millionen Franken (heute knapp 18 Millionen Euro) unterstützt. Oxfam-Mitarbeiter sollen nach dem Erdbeben in Haiti 2010 Sexpartys mit Prostituierten gefeiert haben. Einem Report zufolge wurden dort Frauen ausgebeutet, belästigt und eingeschüchtert. Auch in Tschad soll es Vorfälle gegeben haben. Die britische Oxfam-Vizechefin Penny Lawrence war wegen des Skandals zurückgetreten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.02.2018, Seite 1, Inland

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