-
05.02.2018
- → Ausland
Mindestens 20 Tote vor Melilla
Madrid. Mitarbeiter spanischer und marokkanischer Behörden haben am Sonnabend im Mittelmeer vor Melilla die Leichen von 20 Flüchtlingen geborgen. Die Menschen, die nach Angaben der Nachrichtenagentur Efe alle aus Afrika stammen sollen, seien offenbar bei dem Versuch ums Leben gekommen, die spanische Enklave in Marokko durch Umfahren der weit in das Meer hinausragenden Grenzbefestigungen zu erreichen. Die Leichen waren von der Besatzung eines Passagierdampfers entdeckt worden, die daraufhin die Behörden informierte. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!