-
05.01.2018
- → Inland
46.000 Anträge auf »Anerkennungsleistung«
Köln. Bis zum Jahresende 2017 haben mehr als 46.000 Menschen eine Anerkennung als ehemalige zivile deutsche Zwangsarbeiter und die damit verbundene Ausgleichszahlung beantragt. Von August 2016 bis Dezember 2017 gingen 46.336 Anträge auf eine »Anerkennungsleistung« ein, wie das Bundesverwaltungsamt in Köln auf ihre Anfrage mitteilte, meldete die Agentur dpa am Donnerstag. Die einmalige Zahlung von 2.500 Euro konnte bis Ende 2017 jeder beantragen, der als Zivilperson wegen seiner deutschen Staats- oder Volkszugehörigkeit zwischen dem 1. September 1939 und dem 1. April 1956 für eine ausländische Macht Zwangsarbeit leisten musste. Im Juli 2016 hatte der Haushaltsauschuss des Bundestags eine Richtlinie über Anerkennungsleistungen für Betroffene beschlossen. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
