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Zahl der Schutzsuchenden in der BRD verdoppelt

Wiesbaden. Die Zahl der schutzsuchenden Flüchtlinge in der BRD hat sich in zwei Jahren mehr als verdoppelt. Schutzsuchende sind Menschen, die sich unter Berufung auf humanitäre Gründe in der BRD aufhalten. Ende 2016 waren rund 1,6 Millionen Schutzsuchende registriert, 851.000 mehr als Ende 2014, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Dazu zählte es auch ausreisepflichtige abgelehnte Bewerber. Über deren Verbleib wissen die Behörden nicht in allen Fällen Bescheid. 392.000 Ausländer mit unklarem Status blieben demnach in der Rechnung unberücksichtigt, die das Bundesamt auf der Grundlage von Daten des Ausländerzentralregisters erstellte. (dpa/Reuters/AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.11.2017, Seite 2, Inland

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