Zum Inhalt der Seite

18 Monate auf Bewährung für G-20-Gegner

Hamburg. Wegen zweier Flaschenwürfe auf Polizisten beim G-20-Gipfel hat das Amtsgericht Hamburg einen Spanier zu anderthalb Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Verletzt wurde durch die Tat niemand. Die Richterin erklärte dazu am Montag, der 31jährige habe mit seiner Tat »Angst und Schrecken« verbreitet. »Das ist nach meiner Überzeugung Terror«, fügte sie hinzu. Zugunsten des Angeklagten wertete sie dessen volles Geständnis. Außerdem habe er Reue bekundet. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.09.2017, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!