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Mehr als 2.000 Drogentote in 2025

Berlin. Für 2.150 Menschen in der BRD hatte der Konsum von Drogen im vergangenen Jahr tödliche Folgen. Jeder vierte davon war jünger als 30, das geht aus am Dienstag vorgelegten Zahlen der Bundesregierung hervor. Der Drogenbeauftragte der Regierung, Hendrik Streeck, sprach von einem Rekordniveau. 2024 hatte sie demnach 2.137 betragen. Seit 2021 sei die Zahl der Todesfälle unter 30 Jahren um mehr als die Hälfte gestiegen, bei den unter 20jährigen habe sie sich nahezu verdoppelt. Als mögliche Gründe junger Menschen, Drogen zu nehmen, nannte Streeck psychische Belastung und Krisen, aber auch Neugier und Übermut. Streeck kündigte Maßnahmen zur Eindämmung neuer Drogenprobleme an, die die Bundesregierung derzeit ressortübergreifend erarbeite. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.07.2026, Seite 4, Inland

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