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Informationsfreiheit: Verleger kritisieren Pläne
Berlin. Deutsche Zeitschriften- und Zeitungsverleger kritisieren die von den Koalitionsspitzen beschlossene »Reform« des Informationsfreiheitsgesetzes. Die vorgesehenen Änderungen würden die Möglichkeiten journalistischer Recherche erheblich erschweren und damit die öffentliche Kontrolle staatlichen Handelns schwächen, hieß es am Dienstag in einer Mitteilung des Medienverbands der freien Presse und des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger. Nach Plänen der Koalition sollen die Auskunftsrechte künftig auf natürliche Personen mit berechtigtem Interesse beschränkt werden. Außerdem sollen die Namen von Behördenbeschäftigten in Dokumenten grundsätzlich geschwärzt werden. (dpa/jW)
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