Zum Inhalt der Seite
Nach Engpass

Ärztepräsident fordert Medikamentenreserve

Berlin. Als Reaktion auf Liefer­engpässe beim Narkosemittel Remifentanil hat der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, gefordert, die Arzneimittelproduktion international besser zu überwachen und für wichtige Medikamente in Deutschland eine Reserve anzulegen. »Es kann nicht sein, dass ein hochindustrialisiertes Land wie Deutschland die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung nicht sicherstellen kann«, sagte Montgomery gegenüber Bild (Donnerstagausgabe). Die Bundesregierung müsse »darauf drängen, dass ein internationales Kataster über Arzneimittel aufgebaut« wird. »Wir müssen wissen, welche Medikamente wo und wie produziert werden«, so Montgomery. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 28.04.2017, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!