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Eine Million Entschädigung für Altkanzler Kohl

Köln. Altkanzler Helmut Kohl (CDU) hat vor Gericht eine Rekordentschädigung von einer Million Euro erstritten. Das Buch »Vermächtnis: Die Kohl-Protokolle« habe das Persönlichkeitsrecht des 87jährigen schwer verletzt, entschied das Landgericht Köln am Donnerstag. Es bestätigte das Verbot von 116 Textpassagen des Bestsellers. Darin ging es um vertrauliche Äußerungen des Exkanzlers über Politiker und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Die Anwälte der Autoren Heribert Schwan und Tilman Jens sowie des Verlags hatten schon vorher angekündigt, eine Entscheidung zugunsten von Kohl anzufechten. In dem Zivilverfahren hatte der CDU-Politiker die Autoren sowie den Heyne-Verlag verklagt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.04.2017, Seite 2, Inland

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