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Jemen: UN prangern ­Hungerkrise an

Genf. Nach der Warnung von UN-Generalsekretär António Guterres vor einer »Tragödie immensen Ausmaßes« im Jemen haben mehrere Länder neue Hilfen für das vom Krieg gezeichnete Land zugesagt. »Dies ist die größte Hungerkrise der Welt«, sagte Guterres am Dienstag bei der internationalen sogenannten Geberkonferenz in Genf. Hunderte Krankenhäuser sind im Jemen verlassen, weil es keine Medikamente mehr gibt. Viele Schulen sind geschlossen. Millionen Menschen sitzen zwischen den Fronten fest. Trinkwasser und Lebensmittel sind knapp. Zwei Drittel der 27 Millionen Menschen brauchen nach UN-Angaben dringend Hilfe. »Knapp sieben Millionen Menschen wissen nicht, woher sie ihre nächste Mahlzeit bekommen«, heißt es vom Welternährungsprogramm (WFP). »Fast 2,2 Millionen Kinder sind mangelernährt, 500.000 von ihnen droht der Hungertod.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.04.2017, Seite 1, Ausland

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