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Türkei: Opposition zieht vor Gericht

Istanbul. Die Opposition in der Türkei zieht vor das oberste Verwaltungsgericht, um das Ergebnis des Referendums über ein Präsidialregime von Präsident Recep Tayyip Erdogan anzufechten. Die kemalistische Republikanische Volkspartei (CHP) kündigte an, vor dem Staatsrat Klage gegen die Entscheidung der Hohen Wahlkommission einzureichen, ungestempelte Stimmzettel als gültig zu akzeptieren, wie der Sender CNN Türk meldete. Die CHP sowie die linke und prokurdische HDP betrachten die während der laufenden Abstimmung gefällte Entscheidung für unzulässig, auch Wahlzettel ohne offiziellen Stempel mitzuzählen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.04.2017, Seite 7, Ausland

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