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Nachhaltigkeitsberichte lückenhaft

Berlin. Deutsche Großunternehmen informieren nur unzureichend über eigene Einflussnahme auf politische Entscheidungen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung von Nachhaltigkeitsberichten des Jahres 2016 durch Transparency International, das die Nichtregierungsorganisation am Dienstag veröffentlichte. Informationen über Lobbying seien demnach wenig ausführlich und blieben deutlich hinter dem – bereits niedrigen – Niveau früherer Reporte zurück. Fast alle Konzerne hätten ihre Berichte durch Wirtschaftsprüfungsgesellschaften kontrollieren lassen. Umfang und Art dieser Prüfungen seien aber sehr uneinheitlich, meist lückenhaft und wenig transparent. Der Autor der Studie, Manfred zur Nieden, fordert deshalb gesetzliche Regelungen.(jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.04.2017, Seite 4, Inland

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