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25.03.2017
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Flüchtlinge: Unglück vor Küste Libyens
Rom. Bei einem Unglück im Mittelmeer könnten bis zu 250 Menschen ums Leben gekommen sein. Am Donnerstag abend hatten private Rettungsorganisationen von zwei Schlauchbooten berichtet, die vor der Küste Libyens gekentert seien. Fünf Tote seien in ihrer Nähe etwa 14 Seemeilen vom Ufer entfernt geborgen worden, hieß es in einer Mitteilung des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR. »Angesichts der Tatsache, dass solche Schlauchboote normalerweise mit 120 bis 130 Menschen überladen werden, befürchten wir, dass die tatsächliche Zahl der Todesopfer weit höher ist und dass Dutzende Menschen mehr bei dem Unglück umgekommen sind«, teilte das UNHCR mit. (dpa/jW)
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