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10.03.2017
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Abtreibungen laut Bundesamt rückläufig
Wiesbaden. Die Zahl der Abtreibungen ist in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit rund 20 Jahren gefallen. Etwa 98.700 Schwangerschaftsabbrüche wurden 2016 gemeldet, das waren 0,5 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Das sei der niedrigste Stand seit mindestens 1996, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Der Anteil der abgebrochenen »Teenieschwangerschaften« an allen Abtreibungen lag bei drei Prozent. Fast drei Viertel der Frauen waren zwischen 18 und 34 Jahre alt und rund acht Prozent 40 Jahre und älter. Mehr als jede dritte Schwangere (39 Prozent) hatte noch kein eigenes Kind. Wie viele Frauen, gemessen an ihrer Altersgruppe, abgetrieben haben, wissen die Statistiker noch nicht, weil die Bevölkerungszahlen noch nicht erhoben wurden. (dpa/jW)
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