Zum Inhalt der Seite

Abtreibungen laut ­Bundesamt rückläufig

Wiesbaden. Die Zahl der Abtreibungen ist in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit rund 20 Jahren gefallen. Etwa 98.700 Schwangerschaftsabbrüche wurden 2016 gemeldet, das waren 0,5 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Das sei der niedrigste Stand seit mindestens 1996, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Der Anteil der abgebrochenen »Teenieschwangerschaften« an allen Abtreibungen lag bei drei Prozent. Fast drei Viertel der Frauen waren zwischen 18 und 34 Jahre alt und rund acht Prozent 40 Jahre und älter. Mehr als jede dritte Schwangere (39 Prozent) hatte noch kein eigenes Kind. Wie viele Frauen, gemessen an ihrer Altersgruppe, abgetrieben haben, wissen die Statistiker noch nicht, weil die Bevölkerungszahlen noch nicht erhoben wurden. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 10.03.2017, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!