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Österreich: EU soll Lohnniveau heben

Wien. Die österreichische Produktionsgewerkschaft (ProGe) hat verlangt, stärker auf eine Hebung der Arbeits- und Lebensbedingungen in ökonomisch schwächeren EU-Ländern hinzuwirken. Das erklärte der ProGe-Vorsitzende Rainer Wimmer am Mittwoch. Seit 2010 habe sich das Lohnniveau der neuen EU-Mitgliedsländer kaum noch auf den EU-Durchschnitt zubewegt. 2014, so Wimmer, hätten die Arbeitskosten in osteuropäischen Staaten pro Stunde nur 30 bis 40 Prozent des europäischen Durchschnitts betragen. Grenzüberschreitendes Tagespendeln führe in der Folge dazu, dass die Löhne in den Arbeitsmärkten des Ziellandes unter Druck gerieten. Der Gewerkschafter forderte, dass die Entsenderichtlinie der EU überarbeitet werde. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.03.2017, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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