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Razzien in Pakistan nach Anschlag

Sehwan. Nach dem schweren Anschlag auf einen Schrein in Pakistan mit mindestens 80 Toten sind die Behörden am Freitag landesweit gegen mutmaßliche Verantwortliche vorgegangen. Wie ein Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur AFP sagte, gab es bei Razzien eine »große Zahl Festnahmen in mehreren Städten«. Bei Einsätzen in der Provinz Sindh und im Nordwesten des Landes wurden nach Angaben aus Sicherheitskreisen außerdem etwa 30 »Terroristen« getötet. Ein Selbstmordattentäter hatte sich am Donnerstag in einem jahrhundertealten Sufischrein in Sehwan in der südlichen Provinz Sindh inmitten Hunderter Gläubiger in die Luft gesprengt. Es gab 70 Tote, darunter mindestens 20 Kinder, sowie rund 250 Verletzte. Der »Islamische Staat« bekannte sich zu dem Attentat. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.02.2017, Seite 7, Ausland

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