-
06.01.2017
- → Kapital & Arbeit
OPEC-Deal: Irak fördert weniger
Bagdad. Der Irak hat nach eigenen Angaben damit begonnen, seine Ölförderung zurückzufahren. Damit werde die im vergangenen Jahr getroffene Vereinbarung der OPEC umgesetzt, sagte der zuständige irakische Minister Dschabbar Ali Hussein Al-Luibi am Donnerstag in Bagdad.
Das Kartell hatte sich im Dezember nach langen Verhandlungen auf eine Begrenzung der Fördermengen geeinigt. Auch wichtige Förderstaaten wie Russland, die nicht Mitglied der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) sind, stimmten der Vereinbarung zu.
Sein Land arbeite mit den anderen Produzenten daran, die Übersättigung des weltweiten Marktes in den Griff zu bekommen, um so den Preis zu stützen, sagte Al-Luibi weiter. Der Irak gehört zu den weltweit größten Exporteuren des fossilen Rohstoffs und hatte seine Produktion im vergangenen Jahr weiter hochgefahren. Rund 90 Prozent des Staatshaushalts stammen aus diesen Einnahmen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!