Zum Inhalt der Seite

Mord an Studentin: 17jähriger in U-Haft

Freiburg. Ein im Fall der ermordeten Freiburger Studentin Maria L. festgenommener 17jähriger schweigt in Untersuchungshaft. Nach wie vor mache er keine Angaben zu den Tatvorwürfen, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Der 2015 als Flüchtling aus Afghanistan eingereiste Jugendliche steht laut dem Leitenden Oberstaatsanwalt Dieter Inhofer unter dem dringenden Verdacht, die 19jährige Medizinstudentin Mitte Oktober sexuell missbraucht und getötet zu haben. Die Festnahme des jungen Mannes erfolgte nach Polizeiangaben am Freitag mittag. Nachdem eine DNA-Probe des Verdächtigen mit am Tatort gefundenen Spuren übereinstimmte, wurde er am Samstag in Untersuchungshaft genommen. Der Tatverdächtige war als unbegleiteter Minderjähriger bei einer Familie untergebracht. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.12.2016, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!