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Ärzte greifen zu schnell zum Skalpell

Berlin. Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) beklagt, dass Ärzte in Deutschland zu häufig zum Skalpell greifen. Bei manchen Erkrankungen seien die meisten Operationen unnötig, erklärte KKH-Vorstandschef Ingo Kailuweit am Freitag.

»Aus unseren Versicherten-Daten geht hervor, dass zum Beispiel zwischen 2012 und 2015 die Zahl der Eingriffe am Herz um 44 Prozent gestiegen ist. Das ist medizinisch nicht zu erklären«, argumentierte Kailuweit. 80 Prozent aller Wirbelsäulen-Operationen seien unnötig. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.11.2016, Seite 4, Inland

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