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Kuka verkauft Aerospace-Segment

München. Der Roboterbauer Kuka trennt sich wegen der Übernahme durch den chinesischen Hausgerätehersteller Midea von Geschäften mit der Flugzeugbranche. Um sicherheitspolitische Bedenken von US-Behörden auszuräumen, solle das Aerospace-Segment in Nordamerika verkauft werden, sagte Kuka-Chef Till Reuter am Mittwoch bei der Vorlage des Quartalsberichts. Zum Umsatz des Bereichs, der Produktionsanlagen für die militärische und zivile Flugzeugindustrie herstellt, machte Kuka keine Angaben.

Die 4,5 Milliarden Euro schwere Übernahme des deutschen Konzerns hatte in den USA, aber auch in Deutschland Sorgen über einen Ausverkauf deutscher Technologie nach China geschürt. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.11.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

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