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Weniger Flüchtlinge als erwartet

Berlin. Die Zahl der neu angekommenen Flüchtlinge wird nach Einschätzung des zuständigen Bundesamts in diesem Jahr deutlich unter 300.000 bleiben. Das gelte aber nur, wenn der EU-Flüchtlingspakt mit der Türkei halte, sagte der Chef des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Frank-Jürgen Weise, in der Nachrichtensendung »MDR aktuell«. Er machte damit klar, dass die Fluchtbewegungen weltweit also keineswegs geringer geworden sind. 2015 waren knapp 900.000 Flüchtlinge nach Deutschland gekommenen, überwiegend aus Syrien. Im Haushaltsplan 2017 werden die Mittel, die für die Versorgung von Flüchtlingen bereitgestellt werden, um 450 Millionen Euro gekürzt, berichtet das Magazin Der Spiegel. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.11.2016, Seite 5, Inland

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