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04.11.2016
- → Sport
Fußball: Wann, wenn nicht jetzt?!
Trotz des kleinen Missgeschicks beim Halleschen FC (aus bisher unerklärlichen Gründen hat dort der HSV sein Pokalspiel gewonnen) sind die Fans zuversichtlich: Der HSV macht ernst, im dritten Anlauf will der selbsternannte »Dino« der Bundesliga den seit vier Jahren angepeilten Abstieg in der laufenden Saison endlich vollenden. Zweimal hintereinander (2013/14 und 2014/15) blieb er dem HSV in der Relegation versagt. Nur aus diesem Grund hat der Verein Dietmar »Didi« Beiersdorfer 2014 von Zenit Petersburg an die Elbe zurückgelotst. Bei den Hamburgern hatte er schon 2008 seine herausragende fußballerische Kompetenz bewiesen. Damals hatte er erfolgreich Jürgen Klopp als HSV-Trainer verhindert. Klopp hätte die falsche Kleidung an (zerrissene Jeans), und seine Emotionalität würde nicht zu Hamburgs hanseatischer Eleganz passen. Beiersdorfer unterlief 2015 mit der Verpflichtung von Bruno Labbadia ein böser Missgriff, als der den schon sicher geglaubten Abstieg auf den allerletzten Metern verhinderte. In der nachfolgenden Saison 2015/2016 gelang es Labbadia sogar, (zum Leidwesen von Beiersdorfer) die Mannschaft relativ schadlos durch die Saison zu leiten. Damit zerbrach eine Männerfreundschaft, und Bruno Labbadia musste gehen. Mit seinem Nachfolger Markus Gisdol steht man nun sicher am Tabellenende, doch viele HSV-Fans fragen sich besorgt: Ist es dafür nicht zu früh in der Saison?
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