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18.10.2016
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Absturz des Unister-Chefs vorsätzlich verursacht?
Leipzig/Ljubljana. Drei Monate nach dem tödlichen Absturz des Unister-Gründers Thomas Wagner ist in Slowenien ein bislang vermisstes Flugzeugteil gefunden worden. Es handele sich um das Höhenruder des Kleinflugzeuges, das im Juli in den Bergen abgestürzt ist. Das Teil weise Beschädigungen auf. Diese seien in der Luft verursacht worden – wodurch, sei noch unklar, berichtete ein slowenisches Internetportal. »Es ist unklar, ob das Geschehen in der Luft absichtlich herbeigeführt wurde«, zitierte das Portal den Chefermittler Toni Stojcevski. Wagner war auf der Rückreise aus Venedig, wo er auf der Suche nach einem Kredit für sein klammes Internetunternehmen einem Millionenbetrug aufgesessen sein soll. (dpa/jW)
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