Zum Inhalt der Seite

Netzverkauf: E.on weist Spekulationen zurück

Essen. Der Energiekonzern E.on hat Spekulationen über einen Teilverkauf seiner Stromnetze zurückgewiesen. »Wir haben bei der Hauptversammlung eine Mehrheit von fast 97 Prozent unserer Eigentümer für unsere Strategie mit den drei Geschäftsfeldern Netze, erneuerbare Energien und Kundenlösungen bekommen«, erklärte ein Sprecher am Donnerstag. »Diese werden wir erfolgreich umsetzen.« Zuvor hatte die Wirtschaftswoche am Donnerstag vorab unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, dass E.on-Chef Johannes Teyssen die Abspaltung mindestens eines Teils der Stromnetze prüfe. Gründe seien die von der Bundesnetz­agentur gesenkten künftigen Renditen und die erwarteten Kosten für die Atomlasten. Anteile an dem Netzgeschäft könnten an Investoren verkauft oder an die Börse gebracht werden. Die Gerüchte hatten im vorbörslichen Handel bereits die Phantasie von Anlegern geweckt. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 14.10.2016, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!