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Bündnis fordert Schutz von Arbeitern im Ausland

Berlin. Zum Welttag für menschenwürdige Arbeit am 7. Oktober hat ein Bündnis aus kirchlichen Verbänden und Deutschem Gewerkschaftsbund (DGB) die Bundesregierung zu mehr internationalem Engagement aufgerufen. Deutsche Unternehmen müssten verpflichtet werden, auch im Ausland auf Menschenrechte zu achten, hieß es in einer am Mittwoch verbreiteten Erklärung. »Löhne, von denen man nicht leben kann, unbezahlte Überstunden, ausbeuterische Kinderarbeit, Gesundheitsschäden und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen gehören für viele zum Alltag«, erklärte Bischof Stephan Ackermann von der Deutschen Kommission Justitia et Pax. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.10.2016, Seite 5, Inland

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