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Mehr als 100 Leichen an libysche Küste gespült

Tripolis. An der libyschen Küste sind 117 Leichen angespült worden. Die meisten der Toten, die an einem Strand von etwa 25 Kilometer Länge nahe der Stadt Suwara im Nordwesten des Landes antrieben, stammten aus afrikanischen Ländern, sagte ein Sprecher des Roten Halbmondes am Freitag in Suwara. Unter den Opfern seien auch Kinder. Unklar ist zunächst, ob es sich bei den Toten um Flüchtlinge handelt. In den vergangenen Tagen haben vermutlich mehr als 1.000 Menschen versucht, mit Booten von Nordafrika nach Italien zu gelangen.

In der Ägäis ereignete sich am Freitag ein schweres Schiffsunglück, als ein Boot mit mindestens 700 Menschen vor der Südküste von Kreta kenterte. Hunderte Menschen werden noch vermisst, meldete die Internationale Organisation für Migration. Wie die griechische Küstenwache mitteile, wurden bisher vier Leichen geborgen. 340 Menschen konnten gerettet werden. (AFP/dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.06.2016, Seite 1, Ausland

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