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UNHCR warnt vor humanitärer Krise

Genf. Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR hat vor einer von der EU selbstverschuldeten humanitären Krise in Europa gewarnt. Immer mehr Schutzsuchende säßen in Griechenland fest, das bereits jetzt mit der Situation zu kämpfen habe, teilte das UNHCR am Dienstag in Genf mit. Die Lage habe sich verschärft, weil Regierungen trotz entsprechender Vereinbarungen nicht zusammenarbeiteten. Das bedeute unnötiges Leid für Flüchtlinge. Wegen der aktuellen Situation hat Athen die EU um 480 Millionen Euro Nothilfe gebeten.

Die griechische Küstenwache und die Besatzungen der Patrouillenboote der europäischen Grenzagentur Frontex haben binnen 48 Stunden 1.272 Migranten aus der Ägäis gerettet. Die Migranten kamen aus der Türkei, wie die griechische Küstenwache am Dienstag mitteilte.

(AFP/dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.03.2016, Seite 1, Ausland

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